Warum die besten Schreinereien nicht das teuerste CAD-System haben – sondern das spezialisierteste
Ein Kunde hat mir neulich erzählt, dass er meistens nach 20 Uhr arbeitet. Wenn die Kinder im Bett sind. Am Wochenende.
Nicht an Möbeln. Nicht in der Werkstatt.
An Planungen. An Anpassungen. An Korrekturen, die kein Kunde bezahlt.
Er hatte ein CAD-System für über 10.000 Euro gekauft. Dazu 2.500 Euro in Schulungen gesteckt. Am Ende konnte er damit Möbel planen. Aber der Prozess sah so aus:
Aufmaß beim Kunden. Zurück in die Werkstatt. Grobe Planung erstellen – nur visuell, keine Details. Angebot schreiben, Ansicht senden. Kunde hat Fragen. Missverständnisse, weil ihm vor Ort nichts gezeigt werden konnte. Anpassungen machen. Diese Anpassungen dauern. Im klassischen CAD keine drei Sekunden, sondern 20 bis 60 Minuten pro Änderung.
Und dann, wenn der Kunde kauft, muss nochmal im Detail geplant werden. Stücklisten. CNC-Daten. Kanteninfos. Oft von Hand, weil sie nicht automatisch aus dem CAD kommen.
60 Stunden pro Woche gearbeitet. Alle Mitarbeiter und Lieferanten bezahlt. Er selbst unter Mindestlohn.
Es war für ihn normal.
Die versteckten Kosten von Funktionsumfang
Hier ist das Problem: Ein CAD-System kann alles planen und modellieren. Es gibt etliche Werkzeuge und Funktionen, die du für Möbel nicht brauchst.
Du kannst Dinge falsch definieren. Layer falsch benennen. Beschläge sind nicht automatisch mit Bereichen verbunden, sondern können fehlerhaft positioniert sein. Du musst permanent aufpassen.
90% der Funktionen, die du nie nutzt, kosten dich trotzdem Zeit.
Nicht, weil du sie aktiv verwendest. Sondern weil sie die Oberfläche komplexer machen. Weil sie Fehlerpotenzial erhöhen. Weil sie kognitive Last erzeugen.
Die Implementierungskosten können 30 bis 50 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Viele unterschätzen den Aufwand, wenn Standardsoftware an individuelle Anforderungen angepasst werden soll. Jede zusätzliche Individualisierung erhöht nicht nur die Entwicklungskosten, sondern verlängert auch die Implementierungszeit.
Und dann kommt die Einarbeitungszeit.
Unter drei Monaten vernünftige Einarbeitungszeit würde ich nicht sehen wollen, bei keinem vernünftigen Programm – so formuliert es ein Schreiner in einem Forum. Das sind drei Monate unbezahlter Arbeitsstunden, bevor du das erste Projekt abschließt.
In manchen Fällen kostet die Implementierung genauso viel oder mehr als die eigentliche Softwarelizenz.
Der Unterschied zwischen Spezialist und Allrounder
Wir dachten anfangs: Ein Schrank, das ist ja einfach. Vier Bretter und eine Rückwand, fertig.
Aber Möbelbau ist komplex und individuell. Diese Individualität muss ein System abbilden können, ohne dabei langwierig, langsam oder schwierig zu erlernen zu sein.
Das ist die Herausforderung.
TrunCAD ist kein Allrounder. TrunCAD ist ein Spezialist.
Schreiner nutzen TrunCAD für alle Möbel und Küchen. Für verzierte Eckbänke, Carports, Treppen oder Messestände nutzen sie ihre bestehenden Systeme – PaletteCAD, AutoCAD, imos, Pytha, OSD Spirit, VectorWorks.
Das ist keine Schwäche. Das ist die Strategie.
Spezialisierung schlägt Generalisierung in allen Geschwindigkeitsmetriken. Wenn du circa vier Projekte pro Quartal hast, lohnt sich der Spezialist. Darunter reicht der Allrounder.
80% Automatisierung, 20% Handwerkskunst
80 Prozent sind gute betriebliche Standards, die mit einem Klick geändert werden können, wenn sie mal nicht passen. Gute Voreinstellungen und gut angelegte betriebliche Einstellungen.
20 Prozent kann man nicht automatisieren. Das ist Erfahrung von hunderten Kunden. Die Ausbildung. Der Meister. Gespür für Ästhetik und Materialien.
Früher dachten viele: Wer standardisiert, verliert seine Handwerkskunst.
Heute weiß ich: Wer nicht standardisiert, verliert seine Lebenszeit.
Standardisierung bedeutet nicht, dass alle Möbel gleich aussehen. Standardisierung bedeutet, dass die wiederkehrenden Prozesse automatisiert sind, damit du dich auf die 20 Prozent konzentrieren kannst, die wirklich zählen.
Geschwindigkeit durch Spezialisierung
Kunde will die Schrankbreite von 240 auf 260 Zentimeter ändern. In einem Standard-CAD dauert das schnell 20 bis 60 Minuten. In TrunCAD drei Sekunden.
Alle abhängigen Elemente – Fachböden, Türen, Schubladen – passen sich automatisch an.
Das ist der Unterschied zwischen einem Kaffee und einem halben Arbeitstag bei mehreren Änderungen.
Schon in der Demoversion planen und produzieren viele Kunden erste Projekte. In der Regel ist man innerhalb von zwei Wochen nach dem Kauf auf Flughöhe.
Keine drei Monate. Keine täglich komplexer werdenden Aufgaben. Zwei Wochen.
Kurze Einarbeitungszeit durch übersichtliche Benutzerführung. Selbst komplexe Einrichtungen wie Küchen oder Büros sind in Minuten erstellt.
Warum Ergänzung, nicht Ersatz
Wenn ein Schreiner zu mir kommt und sagt: "Ich hab schon PaletteCAD für 10.000 Euro, warum soll ich noch TrunCAD dazunehmen?" – dann antworte ich:
Es geht nicht darum, was eine zusätzliche Software kostet. Es geht darum, ob es sich rentiert.
Du machst X Möbel pro Monat. Wir können dir mit TrunCAD bei jedem dieser Projekte mehrere Stunden einsparen. So hast du einen Spezialisten und einen Allrounder.
Wie groß der Arbeits- und Nachbearbeitungsaufwand von der Planung bis zur Fertigung ist, hängt von der Qualität der CAD/CAM-Schnittstelle ab. Hier unterscheiden sich die Programme erheblich.
TrunCAD ersetzt nicht dein bestehendes System. TrunCAD beschleunigt die Prozesse, die du am häufigsten wiederholst.
Die Normalisierung von Selbstausbeutung
Der Kunde mit den 60 Stunden pro Woche und dem Gehalt unter Mindestlohn – er fand das normal.
Das ist das eigentliche Problem.
Nicht die Software. Nicht die Komplexität. Die Normalisierung.
Ein häufig unterschätzter Kostenfaktor ist der Aufwand für Schulungen und Change Management. Die beste Software nützt wenig, wenn die Mitarbeitenden nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.
In der Einführungsphase eines ERP-Systems sind temporäre Produktivitätseinbußen unvermeidlich. Mitarbeitende müssen sich an neue Prozesse gewöhnen, was zu Verzögerungen und Fehlern führen kann. Diese versteckten Kosten werden oft übersehen, können aber erhebliche Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis haben.
Jede Anpassung bedeutet eine lange Testphase. Bis alles so funktioniert wie es sollte, kann viel Zeit ins Land gehen, in der das System nicht genutzt werden kann.
Unbezahlte Arbeitsstunden sind kein Unternehmerpreis. Sie sind struktureller Diebstahl, der durch Designentscheidungen eliminierbar ist.
Was innerhalb eines Tages integrierbar ist, ist machbar
Meine Regel: Was innerhalb eines Tages integrierbar ist, ist machbar. Was Wochen erfordert, ist strukturell defizitär.
Keine CAD-Software kann alles gleich gut – und nicht alles, was die Software kann, wird auch tatsächlich genutzt.
Unterschiede gibt es auch im Bedienungskomfort und der Benutzerfreundlichkeit. Deshalb sollte man nicht nur darauf achten, ob eine Software alle Funktionsanforderungen erfüllt, sondern auch, wie einfach und intuitiv oder kompliziert und umständlich die Arbeit damit ist.
In einer Branche voller Generalisten sticht der Spezialist deutlich heraus und hat damit einen eindeutigen Vorsprung.
Spezialisierung ist kein Kompromiss. Spezialisierung ist die Strategie.
Die Frage, die bleibt
Wie viele Stunden pro Woche verbringst du mit Arbeit, die dir keiner bezahlt? Wie viele davon könnten eliminiert werden, wenn das System die Wiederholungen übernimmt und du dich auf die Handwerkskunst konzentrierst?
Und wenn die Antwort mehr als null ist – warum akzeptierst du das als normal?
Jetzt mehr erfahren:
👉 www.truncad.de
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